„Brauche mich definitiv nicht verstecken“ – Caroline Pohle gibt Langdistanzdebüt in Roth
„Brauche mich definitiv nicht verstecken“ – Caroline Pohle gibt Langdistanzdebüt in Roth
Für ein Langdistanzdebüt gibt es keinen besseren Ort als Roth. Dieses Motto beherzigt auch Caroline Pohl. Die gebürtige Leipzigerin startet am 5. Juli erstmals über 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,2 km Laufen. Schon über kürzere Distanzen hat die 30-Jährige gezeigt, dass mit ihr zu rechnen ist.
„Nicht am Start, um Platz 5 zu belegen“
„Ich freue mich riesig auf meine erste Langdistanz und noch dazu, diese in Roth zu machen. Mir ist bewusst, dass gerade bei der ersten Langdistanz viel passieren kann und alles ungewiss ist. Ich brauche mich aber definitiv nicht zu verstecken und gehe nicht an den Start, um Platz 5 zu belegen. Ich möchte offensiv und mutig das Rennen gestalten. Dabei will ich meine Karten ausspielen und dem Rennen so lange wie möglich meinen Stempel aufdrücken“, sagt Pohle selbstbewusst.
Die Athletin des Erdinger Active Teams gewann 2024 sowohl die IRONMAN 70.3 Europameisterschaft als auch den IRONMAN 70.3 Zell am See. Im vergangenen Jahr zeigte sie in der T100-Serie der Professional Triathletes Organisation, dass sie zu den absolut Besten ihres Fachs gehört. Beim großen Finale in Katar landete sie unter den Top Ten.
Am 5. Juli 2026 wird sich zeigen, wie die Triathletin ihre Premiere auf der Langdistanz meistert.