Ein Profifeld, das neue Maßstäbe setzt
Blummenfelt, Laidlow, Lange, Charles-Barclay und Matthews führen Weltklassefeld beim DATEV Challenge Roth 2026 an
ROTH. Der DATEV Challenge Roth 2026 präsentiert ein Profifeld, das in dieser Form neue Maßstäbe setzt. Olympiasieger, Weltmeister, der Titelverteidiger und die schnellsten Langdistanzathletinnen und -athleten der Welt treffen am 5. Juli im Home of Triathlon aufeinander. Das Feld ist dabei in einer außergewöhnlichen qualitativen Dichte, die selbst für Roth besonders ist.

Triell der Triathlon-Titanen
Im Zentrum des Männerrennens steht ein historischer Dreikampf der Weltmeister: Kristian Blummenfelt, Sam Laidlow und Patrick Lange. Auf der Auftakt-Pressekonferenz betont der Vorjahressieger Laidlow, dass er das Rennen „zehn Minuten schneller beenden“ möchte als bei seinem Triumph im letzten Jahr in 7:29:35 Stunden. Das würde bedeuten: Weltbestzeit. Für Patrick Lange „hilft es immer, wenn andere Athleten da sind, die pushen. Es ist schön vom Sieg zu träumen und am Sonntag in die Realität umzusetzen.“ Kristian Blummenfelt möchte als Schlagzeile nach dem Rennen lesen: „Did it again“. Angesprochen darauf, dass er das erste Mal in Roth ist, ergänzte er schmunzelnd als Headline: „Did it“.
Vorjahreszweiter als lachender Vierter?
Den Dreien einen Strich durch die Rechnung machen, könnte der Vorjahres-Zweite Jonas Schomburg, der nach seinem offensiven Rennen 2025 nun erneut angreifen will. Mit Frederic Funk steht ein weiterer deutscher Topathlet an der Startlinie, der nach seinem starken Debüt im vergangenen Jahr nun als echter Triathlet den nächsten Schritt machen möchte.
Besonders freuen können sich die Triathlonfans auch auf den Auftritt von Magnus Ditlev. Der dreifache Roth-Sieger und aktuelle Streckenrekordhalter kehrt kurzfristig zurück an den Ort seiner größten Siege.
Mit Ironman 70.3-Weltmeister Rico Bogen gibt zudem ein weiterer deutscher Topathlet sein Langdistanz-Debüt in Roth. Er zählt zu den spannendsten Nachwuchsathleten auf der längeren Distanz und bringt zusätzliche Unberechenbarkeit ins Rennen.
Kurzfristig hat nach dem Rennen in Frankfurt auch Finn Große-Freese noch seinen Start in Roth zugesagt. Er gewann den Ironman Kopenhagen im vergangenen Jahr in 7:27:36 Stunden und ist damit deutscher Rekordhalter über die Triathlon-Langdistanz.
Internationale Spitzenklasse bringen unter anderem Europameister Will Draper, Kristian Høgenhaug, Arthur Horseau, Menno Koolhaas, Arnaud Guilloux, der ehemalige Roth-Sieger Andi Dreitz sowie der erfahrene US-Amerikaner Ben Hoffman ins Rennen.
Lucy vs. Kat: Britisches Duell um die Krone?
Auch im Frauenrennen ist die Weltelite versammelt und wurde am Montag in der Rennwoche kurzfristig sogar noch spektakulär ergänzt: Mit der überraschenden Startzusage von Ironman-Weltmeisterin Lucy Charles-Barclay erhält das Feld zusätzliche Strahlkraft. Die Britin, Siegerin des DATEV Challenge Roth 2019 und Ironman-Weltmeisterin 2023, kehrt damit an einen ihrer emotional bedeutendsten Karriereorte zurück.
Ihr Start sorgt für eine zusätzliche Aufladung eines ohnehin hochklassigen Feldes an der Spitze des Frauenrennens, das von Beginn an Weltklasse verspricht. Besonders im Fokus steht dabei das Aufeinandertreffen mit Ironman-Vizeweltmeisterin Kat Matthews, die bereits in den vergangenen Jahren mit konstanten Top-Leistungen auf der Langdistanz überzeugt hat und auch in Roth zu den großen Sieganwärterinnen zählt. In Roth feiert sie 2026 ihr Debüt im Home of Triathlon. Auf der Auftakt-Pressekonferenz sagt sie selbstbewusst: „Ich bin hier, um zu gewinnen.“
Viel Podiumserfahrung im Frauenfeld
Neben Charles-Barclay ist auch eine weitere Roth-Siegerin am Start. Daniela Bleymehl gewann 2018 mit neun Sekunden Vorsprung vor der Britin. Als dreifache Mutter beeindruckte sie zuletzt mit Rang drei beim Ironman Südafrika 2026. Auch 8 Jahre nach ihrem Sieg in Roth gilt für sie: „Es ist die gleiche Leidenschaft, man spürt das Feuer.“
Mit Caroline Pohle gibt zudem eine weitere Topathletin des Erdinger Active Teams ihr Langdistanz-Debüt in Roth. Sie zählt zu den stärksten deutschen Athletinnen auf der Mittel- und Kurzdistanz, gewann im Frühjahr 2026 in St. Pölten, Samorin und Gran Canaria gleich drei Rennen der Challenge Family und möchte nun auch über die Langdistanz Akzente setzen. „Ich habe eine so tiefe Energie, die beim Rennen raus will.“ Nach dem Rennen möchte sie in den Medien gerne lesen: „Weinte acht Stunden lang vor Freude.“
Bereits Podiumserfahrung in Roth können Alanis Siffert und Fenella Langridge aufweisen. Alanis Siffert zum Showdown am Sonntag: „Jetzt ist die Arbeit gemacht, jetzt muss ich es am Race Day ordentlich feiern.“ Die beiden Publikumslieblinge sind zurück auf der Strecke. Genauso wie erstmals Daisy Davies, die beim Challenge Almere bei ihrer ersten Langdistanz den Europameistertitel über die Langdistanz gewinnen konnte.
Rennleiter Felix Walchshöfer ordnet die Dimension des Feldes ein:
„Dieses Line-up ist außergewöhnlich. Wir haben Olympiasieger, Weltmeister, Titelverteidiger und ganz viele Profis, die das Rennen gewinnen können. Das wird ein absolutes Triathlonfest mit den besten Profis der Welt und 3500 Age Groupern, die sich hier ihren Traum erfüllen.“
Mit über 160.000 Euro Preisgeld, 3.500 Einzelstarterinnen und -startern sowie rund 700 Staffeln trifft am 5. Juli 2026 im Triathlonlandkreis Roth Weltklasse auf Mythos und das bislang stärkste Profifeld der Geschichte steht bereit.
Alle Bilder vom Rennwochenende sind für redaktionelle Zwecke frei verfügbar. Die Bilder werden dauerhaft aktualisiert:
https://www.picdrop.com/challengeroth/challengeroth2026