03.07.2018

Von der Bande ins Rampenlicht


Neben einem dicken verbalen „Dankeschön“ vom TEAMCHALLENGE mit Rennleiter Felix Walchshöfer, einem „Dankeschön“ in Form von wertvollen Sachpreisen, die es bei einer Verlosung zu gewinnen gab, hatten die „guten Geister“ des DATEV Challenge Roth beim Helferfest auch etwas zu lachen. Für Yvonne van Vlerken, die in zwei Wochen heiratet, organisierte ihre Homestayfamilie auf der Bühne einen Junggesellinnenabschied in Kurzform samt Schleier und Röckchen.
Foto: Claudia Weinig, TEAMCHALLENGE



Ausgelassenes Fest als Dankeschön für die Helferinnen und Helfer


Blasen an Händen und Füßen vom vielen Wasserflaschen-Nachtragen; abgebrochene Fingernägel, weil „mal schnell“ etwas repariert werden musste, müde Augen, weil zum Ausschlafen einfach keine Zeit war, sondern Anpacken angesagt war. Viele Stunden, manchmal sogar tagelang. Rund 7000 Kinder, Jugendliche und Erwachsene krempelten für den DATEV Challenge Roth 2018 die Ärmel hoch, damit er das wird, was Sieger Sebastian Kienle als „unbeschreibliches Erlebnis“ bezeichnete. Am Abend nach dem großen Wettkampf vertauschte Rollen: Nun standen sie, die vielen „guten Geister“ jenseits der Bande, im Mittelpunkt. Beim großen Helferfest von TEAMCHALLENGE.

Es dauerte gut und gerne zehn Minuten bis Rennleiter Felix Walchshöfer zumindest an die wesentlichen Adressen ein „ganz dickes Dankeschön“ gerichtet hatte.

Kein Wunder. Allein in der Wechselzone II engagieren sich rund 700 Helferinnen und Helfer jeden Alters, um den Athleten den reibungslosen Wechsel vom Rad zum Laufen zu ermöglichen. Selbstverständlich ehrenamtlich. Selbstverständlich für alle mit dem selben Einsatz, gleich ob Top-Starter oder ambitionierter Freizeitathlet.

Sie tun`s mit Herz. Und mit Verstand. Das bescheinigte „Sebi“ Kienle dem Helferpublikum ohne jedes Wenn und Aber. „Hier habe ich bei keiner einzigen Wasserflasche daneben gegriffen. Das passiert mir sonst wirklich oft in einem Wettkampf, wenn die Leute wie die Freiheitsstatue an der Strecke stehen. Hier in Roth aber gehen die Helfer im wahrsten Sinne des Wortes voll mit.“

Zweitplatzierter Andreas Dreitz meinte das selbe, sagte es nur in Richtung Helferheer anders: „Ich hatte hier einen fantastischen Tag – weil Ihr dazu ganz wesentlich beigetragen habt“.

Beide sagten, zusammen mit ihren Sportkollegen – nur im Wettkampf sind sie echte Konkurrenten – Jesse Thomas, Frauensiegerin Daniele Sämmler, der Zweitplatzierten Lucy Charles und Publikumsliebling Yvonne van Vlerken auf ihre Weise herzlich „Dankeschön“: Wenn sie sich am Vortag die Füße wund gelaufen haben sollten, so ereilte ihre Finger (fast) das selbe Schicksal beim Helferfest. Unermüdlich schrieben sie Autogramme auf alles, was sich so beschreiben lässt. Und auch für das allerletzte Selfi gab es immer noch ein nettes Lachen dazu.

„Schön verrückt“ nannte Roths Bürgermeister Ralph Edelhäußer, der sich im Namen der Kommunalpolitik bei den „guten Geistern im Hintergrund“ bedankte, die Region. „Verrückt“ im Sinne von „absolut begeistert“ - was im Übrigen Politiker selbst nicht ausschließt. Bestes Beispiel dafür: Der „Solar-Hill-Bürgermeister“ von Hilpoltstein, Markus Mahl. Er brachte nämlich, nachdem er am Sonntag leidenschaftlich „la ola del Solar“ über Stunden hinweg kommentiert hatte, beim Helferfest selbst keinen Ton mehr heraus.

Doch gab es auch für so manchen ein „Dankeschön“ zum Anfassen. Dann nämlich, als im Lauf des Abends unter anderem ein Wochenende mit einem Ford-Mustang, mit einem Bus, EMS-Trainingsgutscheine und ein ipad samt Digital-Zeitungsabo verlost wurden.

Und das alles, weil dieses Helferheer ein „echter Hammer ist“. O-Ton Yvonne van Vlerken. Sie muss es wissen. Denn nicht umsonst war sie schon achtmal hier in Roth am Start. Fortsetzung folgt.



Die Sieger und Siegerinnen des Datev Challenge Roth 2018 bedankten sich bei den Helferinnen und Helfern auf ihre Weise: Unermüdlich schrieben sie Autogramme und ließen sich gut gelaunt für Selfies mit ablichten.
Foto: Claudia Weinig, TEAMCHALLENG

 

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