02.07.2018

„I just keep going!“


Ein Traum geht in Erfüllung – Daniela Sämmler gewinnt den DATEV Challenge Roth 2018.
Foto: Vicky Elsasser, TEAMCHALLENGE



Die große Athletenfamilie ehrt ihre Schnellsten und Besten!

Großen Applaus gab es zu Beginn der Siegerehrung für die Athleten, die sich schon am Wettkampfabend wieder angestellt haben, um sich für den DATEV Challenge Roth 2019 anzumelden. Der erste unter Ihnen war der Hilpoltsteiner Wolfgang Zimmermann, der bereits um 21:00 Uhr seinen Platz am großen Festzelt einnahm. Belohnt wurde diese Ausdauer mit einem Fluggutschein der Airline Germania.

Bevor es dann an die Verleihung der begehrten Pokale an die Gewinner der unterschiedlichen Wertungen geht, haben Politik und Sponsoren das sahen und ziehen durchweg ein positives Resümee. Roths erster Bürgermeister Ralph Edelhäußer sei überwältigt, dass die Athleten nach der tollen Leistung vom Vortag bereits wieder so frisch seien. Hilpoltsteins Bürgermeister Markus Mahl habe am Renntag begeistert, dass alle Athleten so gut drauf gewesen seien und fügt hinzu „der Solarer Berg wartet auf Euch, auch im nächsten Jahr!“

Die Bundestagsabgeordnete Marlene Mortler erklärte, dass sie nicht primär in ihrer Funktion als Drogenbeauftragte der Bundesregierung nach Roth gekommen sei, wenngleich es wichtig ist, dass alle „clear“ seien. Vielmehr liebe die Stimmkreisabgeordnete diesen Wettkampf. Sie bewundere alle, die hier ihr Bestes geben

Für Ralf Reiter vom Titelsponsor DATEV ist definitiv klar, die DATEV sein nicht einfach nur Sponsor, vielmehr verstehe man sich als Teil der großen Familie.

In Vertretung für rund 7.000 Helfer, die am Wettkampftag für einen reibungslosen Ablauf der Veranstaltung sorgten, empfingen die Wettkampfleiter des DATEV Challenge Roth

Rennleiter Felix Walchshöfer zeigte sich von der höchsten Finisherquote seit Jahren begeistert. 93 Prozent der Athleten haben das Rennen erfolgreich beendet, schwerere Unfälle habe es dabei nicht gegeben. Bemerkenswert fand Felix Walchshöfer auch Disziplin und Fairness der Athleten, lediglich 53 Vergehen wegen Windschattenfahrens mussten die Wettkampfrichter ahnden. Die Stimmung sei am Renntag unvergleichlich gewesen. Erneut habe der Landkreis gezeigt, was in ihm steckt.

Einzeln werden nun die unterschiedlichen Wertungen geehrt. Besonders wurden auch die Athleten mit Handicap auf die Bühne geholt und von der anwesenden Athletenfamilie mit großer Anerkennung bedacht.

Das Zelt steht als Moderator Tobias Ködel die schnellste Frau des gestrigen Rennens auf die Bühne holt. Unter großem Applaus betritt Daniela Sämmler das Siegerpodest, nimmt den Pokal entgegen und reckt ihn als Trophäe in die Höhe. Ihr Traum vom Sieg ist in Erfüllung gegangen. Der Applaus nimmt kein Ende. Als er doch langsam abebbt, deutet Tobias Ködel auf die Seitenwand des Festzelt, wo in dem Moment das Großbanner mit dem Bild der Siegerin enthüllt wird.

Der Dank der Siegerin galt Felix, Alice und Kathrin Walchshöfer „Wahnsinn, was Ihr hier auf die Beine stellt“ und auch den Helfern und Zuschauern. Sie habe von Vielem geträumt und habe gewusst, dass sie gut drauf sei. „Aber auf Ansage das Rennen zu rocken ist nicht so leicht!“ Sie habe einfach an sich geglaubt und möchte das auch gerne allen Athleten mitgeben: „Gebt nicht auf, behaltet Euer Selbstvertrauen, dann könnt ihr was bewegen!“

Nach den schnellsten zehn Frauen werden nacheinander auch die zehn schnellsten Männer auf die Bühne gerufen. Schon bei Andreas Dreitz, dem Zweitplatzierten steht das ganze Zelt. Der Rookie auf der Langdistanz stammt aus der Metropolregion Nürnberg und ist daher im Landkreis Roth vielen bekannt.

Den größten Applaus gibt es schließlich für den Gewinner Sebastian Kienle, der es am Vortag nach 7 Stunden, 46 Minuten und 23 Sekunden ins Ziel geschafft hat. Bei einem solchen Rennen gebe es keine Routine. Vielmehr sei es eine Ehre, vor so vielen Zuschauern, bei einem solch starke Rennen performen zu dürfen. Als er das erste Mal in Roth an den Start gegangen war, sei er der Underdog gewesen. Heute gehöre er zum Establishment. „Und ich hasse das Establishment!“

Er habe sich immer zum Vorsatz gemacht: Gehe nicht mit dem Hirn in ein Rennen, sondern mit deinem Herz. Gestern habe er realisiert, dass er zwar mit seinem Herzen rennen müsse, aber er auch wüsste, wann er sein Hirn brauche. Schließlich verabschiedet er sich mit einem „I just keep going!“

Zu guter Letzt trat noch einmal Roths Bürgermeister Ralph Edelhäußer auf die Bühne und hatte eine ganz spezielle Bitte an die beiden erstplatzierten. Deren Fußabdrücke nämlich werden auf dem neuen Walk of Triathlon, der in der Rother Innenstadt noch im Sommer installiert wird, einem Walk of Fame der Sieger des DATEV Challenge Roth angebracht.


Die 10 schnellsten Frauen des DATEV Challenge Roth 2018.
Foto: Vicky Elsasser, TEAMCHALLENGE

 

Die jeweils 10 schnellsten Damen und Herren des DATEV Challenge Roth 2018.
Foto: Vicky Elsasser, TEAMCHALLENGE

 

« „Entweder als Erster durch’s Ziel oder ganz zum Schluss“ Von der Bande ins Rampenlicht »