10.07.2015

Pasta-Party mit Promi-Faktor

Es ist der erste Termin im Rahmen des DATEV Challenge Roth, an dem Außenstehende begreifen, warum am Rande des Triathlon-Parks so ein riesiges Zelt steht: Weil sich dort über 5000 Einzelstarter und Staffelteilnehmer eineinhalb Tage vor dem großen Rennen den letzten Kohlehydrate-Kick geben. Nudeln satt mit Soßen und Salaten in allen Variationen lässt das TEAMCHALLENGE auffahren. Dazu wahlweise Wasser, Saft, Cola, Smoothies, Milch oder alkoholfreies Weizen. Zum Nachtisch darf´s dann auch mal etwas Süßes vom Bäcker um die Ecke sein. Und die Freunde vom Challenge Kaiserwinkl kredenzen dazu wie alle Jahre den größten Kaiserschmarrn der Welt, der trotzdem nie für alle Schleckermäuler reicht.

„Race the Legend“ ist bekanntlich das Motto des Wochenendes. Einige Legenden entern im Laufe des Abends die Bühne, auch wenn die zweimalige Roth-Siegerin Nicole Leder davon nichts wissen will. „Wenn ich höre, dass ich eine Legende bin, fühle ich mich steinalt.“ Wenn Nicole schon eine Legende ist, was, bitteschön, ist dann ihr Mann Lothar, der in Roth fünfmal gewonnen hat und bei seinem ersten Sieg der erste Mensch war, der einen Langdistanztriathlon in einer Zeit unter acht Stunden gefinisht hat? Der Darmstädter hält sich aber noch nicht zu alt für große Taten. Am Sonntag kommentiert er zwar nur vom Rande der Strecke im Live-Stream mit. Aber auf Dauer ist ihm das zu langweilig. „Nächstes Jahr stehe ich wieder hinter der Startlinie“, verspricht der sympathische Publikumsliebling.

Die Aufgabe als Kommentator teilt sich Lothar Leder übrigens mit Chris McCormack. Jenem Australier, den er in einem Herzschlagfinale 2002 bezwungen hat, der sich im Jahr darauf aber revanchiert hat und mit insgesamt vier Siegen am Stück die australische Periode des DATEV Challenge Roth eingeläutet hat. Heute ist der smarte Aussie ein Challenge-Botschafter weltweit.

Auch die aktuellen Stars der Szene bittet Sprecher Dirk Frohberg auf die Bühne. Es bleibt für Timo Bracht, Nils Frommhold, Anja Beranek, Yvonne van Vlerken & Co. aber ein kurzes Gastspiel. „Die Jungs und Mädels müssen früh ins Bett und Kalorien verdauen“, erklärt Frohberg. Nun gut, dann gönnen sich die anderen 4980 Leute im Zelt halt noch einen Pasta-Nachschlag.

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