19.07.2014

Fränkisch-fröhlich und sympathisch-sportlich

Nur noch zwei Tage bis zum großen Rennen. Trainingspause vor dem DATEV Challenge Roth ist nicht gleich Gedankenpause. Gut, dass die Stadt Roth mit einem bunten Programm am Freitagnachmittag für eine fränkisch-fröhliche und zugleich sympathisch-sportliche Ablenkung sorgte.


Elegant waren nicht nur die Kostüme der Rother Prinzengarde. Mit ihrem Schautanz begeisterten sie ihr Publikum.

 

Auf der Seebühne, mitten im Triathlonpark, zwischen der Tri-Expo-Messe und ihren sportlichen Innovationen und dem Finisher-Stadion, dem noch der Feinschliff für den perfekten Zieleinlauf am Sonntag, verpasst wurde, rückte der Ausdauersport für eineinhalb Stunden in die zweite Reihe. Denn: Roth hat sich in Fachkreisen zwar weltweit als Triathlon-Hochburg einen ausgezeichneten Namen gemacht; doch die Stadt (und ihre Menschen) haben noch jede Menge mehr zu bieten.

Einen kleinen Querschnitt dessen, was es außer "Schwimmen-Radfahren-Laufen" sonst noch gibt, präsentierte das Rother Stadtoberhaupt, Ralph Edelhäußer, höchstpersönlich. Gut gelaunt schlüpfte er in die Rolle des Moderators, um das Publikum mitzunehmen auf einen optischen und akustischen Steifzug durch die Welt der Unterhaltung. Und der (Rother) Traditionen.

Drei Abordnungen der Dorffeuerwehren Unterheckenhofen, Pfaffenhofen und Rothaurach erwiesen Fahnen schwingend den Kollegen der "Firefighters" ihre Referenz. Von der Trommelgruppe "Afro-Arabica" gab es erstmal noch kräftig was auf die Ohren, ehe die Jungen und Mädchen des Städtischen Kindergartens Eckersmühlen unbekümmert die Bühne (und die Sympathien der Zuschauer) eroberten.

Ein Interview mit der diesjährigen Rennleiterin Kathrin Walchshöfer und Lokalmatador Conrad Fabian stimmte dann doch auf das nachfolgende sportliche Geschehen ein. Denn das, was die Tanzmariechen und die Prinzengarde des Rother Carneval Vereins tänzerisch auf die Bühne "zauberten", war nicht nur sehenswert, sondern zugleich akrobatisch-elegant.


Gerne stand Rennleiterin Kathrin Walchshöfer Roths Bürgermeister Ralph Edelhäußer auf der Seebühne Rede und Antwort.

Das Attribut "akrobatisch", dazu noch frech, temperamentvoll und witzig, passte auch auf die folgende Showeinlage: Florian, Tobias und Veronika, das Show-Trio der Boogie-Woogie-Gang Roth, legte eine solch flotte Sohle aufs Parkett, dass einem - auch ohne die ohnehin hochsommerlichen Temperaturen - schon vom Zuschauen heiß werden konnte.

Aber sicher nicht so heiß, wie den Athleten, die am Sonntag ins Rennen gehen. Doch in den zwei Stunden vor der großen Nudelparty bot Gastgeber Roth gerne ein nettes und herzliches "Ablenkungsmanöver".


Schwungvoll legten Veronika und Tobias eine flotte Sohle aufs Seebühnen- Parkett.

 

« Pasta-Party als Turbo-Lader Partyalarm auf dem Rother Triathlon-Marktplatz »