16.07.2016

Ein bisschen Triathlon für alle

Foto: TEAMCHALLENGE

 

Ein bisschen Triathlon für alle
Der Challenge For All – ein Familienfest mit Spaßfaktor und sportlichem Anspruch

Lust auf Triathlon-Fieber? Aber noch nicht auf Maximaltemperatur? Spaß am Ausdauersport und vielleicht sogar schon auf dem Weg, ein wirklich Großer zu werden? Oder einfach mal nur Zeit und Gelegenheit, um auszuprobieren, wie sich diese Kombi aus Schwimmen-Radfahren-Laufen anfühlt? Dann ab zum Challenge For All!

Ob sportliche Firmen, ausdauernde Familien, athletischer Nachwuchs, flitzende Bambini, oder vorsichtige Einsteiger – bei diesem Ausdauerwettkampf, angepasst an Altersgruppe und persönlichen Ehrgeiz, darf jeder ins Wasser, aufs Rad und in die Laufschuhe. Im zwölften Jahr präsentierte sich der zweitägige Wettkampf für Jung und Alt im und rund um das Rother Freizeitbad in Bestform.

Mit neu gestaltetem Gelände, einer neuen Führung der Radstrecke und mehr Platz fanden begeisterte Gelegenheitssportler genauso wie ambitionierte Hobbyathleten Bedingungen wie bei den Profis vor. Rund 800 Teilnehmer zwischen sechs und 75 Jahren aus 21 Nationen gingen an den Start. Ein bunt gemischtes Feld, in dem auch der gutgelaunte Laufclub 21, ein Verein für Menschen mit Down-Syndrom, einen festen Platz hat. Inklusion im besten Sinne. Ohne Berührungsängste. Dafür mit jeder Menge Spaß am Sport, der keinen Unterschied kennt zwischen Handicap und Nicht-Handicap.

Der „Challenge Sprint Day“ gehörte am Freitagabend den ambitionierten Freizeitsportlern, die 750 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und 5 Kilometer auf dem Wettkampfplan stehen hatten. Bei den Sprintstaffeln wurde unter anderem die sportlichste Firmenstaffel der Region gesucht.

Der „Challenge Family Day“ startete tags darauf gewohnt früh: Wettkampfbesprechung um 8.15 Uhr, um neun Uhr fiel der erste Startschuss für den Fitness-Triathlon. Bis in den frühen Nachmittag hinein wurde ehrgeizig, aber (meistens) nicht verbissen um Zeiten und Platzierungen gekämpft.

Prominente Unterstützung bekam der kleine Bruder des weltweit größten Triathlons von einem Athleten, dessen Element eigentlich das Wasser in gefrorener Form ist: Biathlon-Weltmeister Andreas Birnbacher war als sportlicher Schirmherr mit der ganzen Familie nach Roth gekommen. Er durfte sein übliches Wettkampfgerät gegen die (Start-)Pistole eintauschen.

Damit der Sportpromis nicht genug: Dirk Bockel, Sieger des DATEV Challenge Roth 2013, muss sich in diesem Jahr verletzungsbedingt mit der Zuschauerrolle begnügen. Der Vorteil: Damit blieb ihm Zeit und Gelegenheit, um beim Challenge For All vorbeizuschauen – und zu bleiben.

Der Luxenburger freute sich offensichtlich über die Leistungen des sportlichen Nachwuchses. Er meinte beim Blick ins Becken, in dem gerade die Zehnjährigen unterwegs waren: „So gut schwimmen konnte ich dem Alter ganz bestimmt nicht. Wenn die so weitermachen, werden die alle besser als ich.“

Immer wieder eine besondere Startgruppe: die Familienstaffeln. Verwandte, Freunde, Kind und Kegel dürfen hier als Teams antreten. Die Devise: Wer will, der darf.

Besondere Aufmerksamkeit gehörte einmal mehr den Bambini, die als Letzte nach 50 Meter Schwimmen und einer Laufrunde auf dem Gelände des Freizeitbades mit einer ordentlichen La Ola Welle im Ziel begrüßt wurden. Und zwar unabhängig von ihrer Platzierung.

Knallgelbe Finisher-Shirts, eine Medaille für jeden und am Ende noch jede Menge zu erzählen: So macht Triathlon Spaß!

 

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