18.07.2014

„Der Sonne entgegen…“

Rund 250 Läuferinnen und Läufer gingen bei der 13. Auflage in Hilpoltstein an den Start der 11,6 Kilometer langen Strecke, die just dort endet, wo am Sonntag der Hexenkessel, sprich: das Rother Finisher-Stadion, brodeln wird.

Fast schon romantisch war die Szenerie, die die Nightrunners erwartete. Auf Wald- und Wiesenwegen liefen die Teilnehmer an diesem lauen Sommerabend in den Sonnenuntergang hinein.


Rund 250 Läufer und Läuferinnen traten auf dem Hilpoltsteiner Marktplatz zum 13. NightRun an, der die Rother DATEV Challenge-Triathlontage eröffnet. Foto: Christoph Raithel

Schon eine Stunde vor dem Startschuss auf dem Hilpoltsteiner Marktplatz herrschte bei fetziger Musik und kühlen Getränken der Pyraser Landbrauerei gute Partystimmung. Moderator Tobias Ködel verkürzte dem Teilnehmerfeld mit launigen Interviews die Zeit bis zum Start.

Hilpoltsteins Bürgermeister Markus Mahl schickte die Läufer und Läuferinnen auf die Strecke, in der Gewissheit, dass „dieser Lauf von unserem La Carrera TriTeam Rothsee“ perfekt organisiert ist.“


Die „Nightrunners“ liefen bei lauen Sommertemperaturen in den Sonnenuntergang hinein.

Ein Lob, das Matthias Seitz sicher gerne hörte. Zum zweiten Mal organisiert der Hilpoltsteiner Triathlonverein den Abendlauf für Jedermann. So sind unter den Läufern nicht nur Triathleten, die selbst am Sonntag starten und den Lauf zur Akklimatisierung nutzen. Auch Helfer und Zuschauer dürfen, sollen und wollen sich diesen Abendlauf „gönnen“, bei dem der Spaß am Dabeisein weit mehr zählt als Minuten und Sekunden.


Durch Wald, Wiesen und Felder führt die knapp zwölf Kilometer lange Nightrun-Route.

Begleitet von zwei Radfahrern an der Spitze, wurde das Läuferfeld aus der historischen Altstadt hinaus, vorbei an einigen alten Mühlen über Eckersmühlen (nahe der Biermeile) bis ins Herz von Roth hinein geleitet. Natürlich konnten sich die Läuferinnen und Läufer zwischendurch an einer Versorgungsstation stärken.

Beklatscht und gefeiert wurden im Ziel schließlich alle. Sowohl diejenigen, die bereits nach rund 40 Minuten als Erste eingelaufen waren als auch die echten Hobbyläufer, die sich deutlich über eine Stunde Zeit gelassen hatten. Für sie alle war eines nur wichtig: Dabei gewesen zu sein.


Landschaft pur konnten die Läufer und Läuferinnen genießen.

 

 

« Wenn „down under“ im Dirndl daherkommt Drei Wege zum Startplatz für den DATEV Challenge Roth 2015 »