19.07.2014

„DATEV Challenge Roth ist besser als Biathlon in Ruhpolding“

Als Zuschauer war der Wintersportler im vergangenen Jahr von der Atmosphäre in Roth so fasziniert, dass er selbst einmal beim größten Triathlon der Welt starten wollte. Auch wenn er als professioneller Biathlet derzeit nicht einzeln teilnehmen kann, freut er sich schon auf die einzigartige Kulisse beim DATEV Challenge Roth, wie er uns im Kurzinterview verriet.


Was ist Dein bisheriger Eindruck von Roth? Immerhin bist Du im Biathlon ja auch Menschenmassen gewohnt.
Andi Birnbacher: Das ist schon sehr eindrucksvoll, das ist hier sogar nochmal ne andere Hausnummer als der Weltcup in Ruhpolding!

"Roth ist noch einmal eine andee Hausnummer als Ruhpolding". Andreas Binbacher (li.) hier mit DATEV Challenge Roth Sprecher Tobias Ködel. Bild: Christoph Raithel, TEAMCHALLENGE

Wie viel konntest Du für den Staffeleinsatz hier trainieren?

Andi Birnbacher: Ich habe nicht viel Training speziell für hier gemacht, dafür hab ich die Zeit gar nicht. Ich bin aber ein paar Mal mit der Zeitmaschine gefahren, um mich daran zu gewöhnen. Aber ich fahre ja im Training jeden Sommer rund 3000 bis 3500 km pro Jahr mit dem Rennrad. Das meiste Training bei uns ist aber schon mit den Skirollern.


Was fasziniert Dich am Triathlon?

Andi Birnbacher: Die Komplexität. Bei uns sind ja zwei Sportarten kombiniert, hier sind es drei. Da muss man schon wirklich viel können und sehr viel trainieren.


Du hast Deinen ersten Triathlon am Chiemsee schon hinter Dir. Kannst Du Dir vorstellen, in Zukunft wieder an Triathlonrennen teilzunehmen?

Andi Birnbacher: Ja, das kann ich mir gut vorstellen. Ich möchte ja auch nach meiner professionellen Karriere sportlich bleiben und da kann ich mir gut vorstellen, an Triathlons teilnehmen. Allerdings vielleicht nicht mit ganz so viel Training wie in meiner Biathlonkarriere.


Wie ehrgeizig gehst Du denn morgen in den Wettkampf und was ist Deine Zielzeit?

Andi Birnbacher: Morgen sollte schon eine gewisse Lockerheit dabei sein, denn ich hab ja im Winter noch 40 Rennen, da kann ich nicht im Sommer auch mit dem Messer zwischen den Zähnen an den Start gehen. Aber wenn ich dann auf der Strecke bin, dann will man schon mitfahren und hält mit, wenn dann einer von hinten kommt. Im Rennen bin ich dann schon immer motiviert, aber es ist eine gewisse Lockerheit dabei. Am Ende würde ich es gern in 4:30 Stunden schaffen.


Worauf freust Du Dich am meisten?

Andi Birnbacher: Natürlich auf die Stimmung an der Strecke und dafür, etwas für den guten Zweck, für Herzkind e.V., zu tun.

 

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