18.07.2016

Auch ohne Martinshorn und Sirene flott unterwegs

Foto: TEAMCHALLENGE

Auch ohne Martinshorn und Sirene flott unterwegs
Siegerehrung für die Weltmeister der schnellsten Feuerwehrmänner und –frauen des Datev Challenge Roth

 

Sie sind nicht nur schnell unterwegs, wenn es darum geht, Menschen in Not zu helfen. Sie können auch abseits von Martinshorn und Sirene ordentlich Gas geben – die Feuerwehrmänner und –frauen, die beim Datev Challenge Roth am Start waren. Im Rother Feuerwehrhaus wurden die erfolgreichsten Einzelstarter und Staffeln bei einer eigenen Siegerehrung ausgezeichnet.

Schon seit Jahren ist der Challenge Roth zugleich Austragungsort für die Weltmeisterschaft der Firefighter (Feuerwehrleute). Am Sonntag kämpften einmal mehr Floriansjünger in einem international besetzten Feld um den Titel.

Kathrin Walchhöfer (Team Challenge) und Roths Bürgermeister Ralph Edelhäußer überreichten zusammen mit Vertretern der Sparkasse Mittelfranken-Süd und der Bayerischen Versicherungskammer – sie unterstützen die Firefighter-WM maßgeblich – die Siegertrophäen.

„Sie sind alle Gewinner“, betonte Florian Ramsl (Bayerische Versicherungskammer). Allein die Leistung jedes Starters, der sich dieser sportlichen Herausforderung („Challenge“) gestellt habe, „verdient vollen Respekt“.

Bemerkenswert, so Edelhäußer, sei die Tatsache, dass es gleich zwei Firefighter von den 54 Finishern unter die Sub 9 geschafft hätten; nämlich Lukas Krypec (8:47:31) aus Tschechien, der sich damit den Firefighter-Weltmeistertitel sicherte sowie der Zweitplatzierte Jaime Azpleta (8:52:51) aus Spanien. Xavier Depart aus Belgien (9:09:13) belegte Platz 3.

In der Staffelwertung sicherte sich das britische Team mit Mark Crawford, Peter Stainer und Neuil Hopkins in 9:57:54 h den obersten Platz auf dem Treppchen. Zwei deutsche Teams (Feuerwehr Aschaffenburg) mit Andreas Wenzel, Roland Hahn und Frank Jacobs (10:56:43) und aus dem unterfränkischen Wombach mit Maria Werner, Robin Krimm und Markus Kübert (11:18:48) konnten sich über Platz zwei und drei freuen.

 

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