14.07.2013

Wahnsinn Solarer Berg

Es gibt inzwischen viele Stimmungsnester beim DATEV Challenge Roth, dem weltweit größten Langdistanz-Triathlon. Aber der Auflauf am Solarer Berg stellt auch diesmal alles in den Schatten. Dirk Bockel, so sagte er auf der Strecke, gab nur deshalb so viel Gas auf den ersten 70 Kilometern, um als erster in den „Tunnel“ einzutauchen. Bockel fuhr über zwei Minuten Vorsprung heraus, doch gejagt wird er von einem starken Sextett, angeführt von Konsgtantin Bachor und Timo Bracht sowie Vorjahressieger James Cunnama. Auch Maik Petzold, Markuk Fachbach und Brachts Trainingspartner Georg Potrebitsch sind darunter.


Bei den Frauen hat sich inzwischen die Schweizerin Caroline Steffen an die Spitze gefahren. Den Solarer Berg bewältigte sie mit einem fassungslosen Kopfschütteln. Solch eine Begeisterung hat die Wahl-Australierin vermutlich noch nie bei einem Triathlon erlebt.


Stark in den Vordergrund gefahren hat sich Yvonne van Vlerken mit zwei Minuten Rückstand. Auch die Dritte Julia Gajer hält noch Kontakt zur Spitze, während die Vorjahreszweite Sonja Tajsich zehn Minuten zurückgefallen ist.

 

Mit Vollgas über den Kurs. Foto: TEAMCHALLENGE/Robert Gerner

 

Hinein in den Tunnel: Der Solarer Berg sprengt wieder einmal jede Vorstellungskraft.
Foto: TEAMCHALLENGE/Robert Gerner


Triathlonwelt feiert „30 Jahre Triathlon in Roth“ »