08.07.2012

Der perfekte Tag? Der längste Tag!

Wird es der perfekte Tag werden, dieser 8. Juli 2012 beim Challenge Roth? Das können wir in dieser frühen Phase des Rennens noch nicht sagen. Sicher ist, dass es für die meisten der rund 5000 Triathletinnen und Triathleten, die sich ab 6.30 Uhr auf den Weg gemacht haben, der längste und der schwerste Tag des Jahres werden wird. 3,8 km Schwimmen, 180 km Radfahren und 42,195 km Laufen stehen auf dem Programm.

 


Die, die sich das antun, tun es nicht bei irgendeinem Wettkampf. Sie sind dabei beim größten Langdistanz-Triathlon der Welt, der darüber hinaus heuer die Offizielle Europameisterschaft der Europäischen Triathlon-Union (ETU) ist. Erstmals seit 25 Jahren feiern die Ausdauersportler damit wieder einmal eine echte „Euro“ im Fränkischen.


Die Bedingungen für ein schnelles Rennen sind gut. Angenehme 18 Grad beim Schwimmstart, der Himmel nur leicht bewölkt. Bunte Heißluftballons grüßen von der Gegenseite des Ufers, über dem Kanal schwebt ein ferngesteuerter Zeppelin. Hier, an der Lände Hilpoltstein, machen schon am frühen Morgen tausende von Fans einen Höllenlärm. Und die Jungs und Mädels im Wasser scheint das zu motivieren. An der Spitze gehen die Athleten ein unglaubliches Tempo, peitschen mit mächtigen Armschlägen durchs Wasser.


Schnellster der ersten Startgruppe ist wie im Vorjahr der Franzose Benjamin Sanson. Er hat nach 45:58 Minuten wieder Land unter den Füßen.  Aber sein Vorsprung ist nicht groß. Alle Favoriten sind noch vorne dabei. Schnellste Frau ist  erwartungsgemäß Lucie Zelenkova-Reed (47:31). Favoritin Rachel Joyce folgt mit nur 6 Sekunden Abstand. Doch das Rennen ist noch lang. Sehr lang.

 

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