06.07.2012

First Class statt Business Class

Wer sich beim Challenge seine Startunterlagen abholen will, der muss wohl oder übel ein bisschen Geduld mitbringen. Über 3000 Einzelstarter und über 600 Staffeln – das heißt auch fast 4000 säuberlich sortierte rote Beutel, die sich, sauber aufgereiht in langen Biertischreihen, in einem Zelt mittlerer Größe im Rother Stadtgartenschaugelände stapeln. Bis alle Athleten eingebucht haben, vergeht eben seine Zeit.

 


Schon in den vergangenen Jahren hat das Team Challenge hier mindestens auf Business-Class-Service gesetzt. Zu Stoßzeiten wuselten einfach mehr Helfer durch die Reihen, damit jeder möglichst schnell den Beutel erhält, der ihm zusteht. Bei der elftern Auflage des weltweit größten Langdistanz-Triathlons hat der Veranstalter noch einmal nachgebessert. "First Class Service" steht es jetzt schon Weiß auf Rot" auf den Teppichen im Eingangsbereich. Der Name ist Programm. Die Zahl der Ausgabestellen wurde aufgestockt, die Tische wurden erhöht, damit sich Athleten zwei Tage vor dem Start nicht noch einen Hexenschuss holen, wenn sie, tief gebückt, einen Blick in den Rechner erhaschen wollen. "Wir haben die Qualitätsschraube weiter nach oben gedreht", hatte Renndirektor Felix Walchshöfer schon in der Pressekonferenz gesagt.
Mehr Komfort gibt es auch in der Warteschlange. Junge Hostessen schenken Getränke aus. Bei einem Becher Wasser oder Schorle können sich die Triathleten auf großformatigen Bildern und/oder auf großen Fernsehschirmen die Challenge-Höhepunkte der vergangenen Jahre ansehen. Zusätzlicher Ansporn für den großen Tag am Sonntag.

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