07.07.2012

Pasta mit Promi-Faktor

„Man muss sich ja nur hier umschauen. Das sagt doch alles. Da braucht`s keine Erklärungen mehr, warum ich mittlerweile zum neunten Mal hier starte.“ Als die „grande dame“ , zugleich der Garant für Temperament und gute Laune, Belinda Granger, das sagte, saßen ihr zu Füßen tausende von Menschen. Tatsächlich: Die Pasta-Party beim Challenge Roth ist mehr als nur ein kollektives Auffüllen von Kohlehydratspeichern – weit mehr.

 

 

Man ist unter Freunden.  Egal wie prominent, egal ob Greenhorn oder „alter Hase“, egal ob aus einer der (näheren) Challenge-Hochburgen, wie Kraichgau oder Walchsee, oder ob von jenseits des großen Teichs. Am Nudelbüffet sind erst einmal alle gleich. Und auf dem Speiseplansteht  neben Spirellis samt Tomaten-, Käse- oder Pilzssoße auch noch ein zünftiger Leberkäse mit Kartoffelsalat.

 

 

Komplettiert wird das Ganze von einer Aktion des Challenge Teams vom Walchsee, das bereits seit einigen Jahren mit einer überdimensionalen Pfanne, hunderten von Eiern und Dutzenden von Kilo Mehl anrückt, um einen traditionellen Kaiserschmarrn vor Ort zu backen. Eine Leckerei, für die sich so gut wie jede (ausgewachsene) Tria-Naschkatze gerne in die Warteschlange einreihte. Dennoch: Die Schlange riss nie ab. Auch eine Form von Kompliment für die Freizeit-Köche.

 

 

Im Mittelpunkt stand, trotz aller Spezialitäten, dennoch der Sport. Die Triathlon-„Urgesteine“ Lothar Leder und Jürgen Zäck  stellten sich den Fragen von Moderator Tobias Ködel.  Und natürlich durften die Tops nicht fehlen: Ob Timo Bracht, James Cunnama oder Cameron Brown; ob Sonja Tajsich, Julia Gajer oder Rachel Joyce – sie alle waren beim großen, geselligen, energiegeladenen und motivierenden großen Nudelessen mit von der Partie und bekamen als „Vorspeise“ dafür neben dem obligatorischen Salat immer noch eine extra Portion Beifall geboten.

 

 

Renndirektor Felix Walchshöfer bedankte sich schon einmal im Voraus bei heuer 5600 Helfern – neuer Rekord. Und er unterstrich, dass TEAMCHALLENGE nach wie vor viel Geld in die Hand nimmt, um saubere Wettkämpfe zu gewährleisten. Das heißt: Neben den Profis werden auch etliche Altersklassen-Athleten nach dem Rennen zum Dopingtest gebeten. Da griffen die Triathleten doch lieber zu den Nudeln. Die sind nämlich erlaubt.

 

 

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