27.03.2012

Challenge Germany generiert größtes je dagewesenes Teilnehmerfeld bei einer Europameisterschaft

ROTH/KRAICHGAU. TEAMCHALLENGE ist es gelungen, bezüglich der Regularien der Europäischen Triathlon Union (ETU) zur Durchführung der Europameisterschaft in Roth und im Kraichgau „athletenfreundliche“ und unbürokratische Lösungen zu finden. In Übereinkunft mit der ITU und unter tatkräftiger Unterstützung von Dr. Martin Engelhardt, dem Präsidenten der DTU, konnte das Teilnahme-Procedere für die EM 2012 deutlich vereinfacht werden. Für alle Athleten, die einen Startplatz beim Challenge Kraichgau am 10. Juni (EM-Halbdistanz) oder beim Challenge Roth am 8. Juli (EM-Langdistanz) haben, gelten in diesem Jahr folgende Regelungen: Alle europäischen Athleten, die über einen Startpass ihres Landesverbandes verfügen, sind automatisch für die Teilnahme an der EM gemeldet und müssen nichts weiter unternehmen. Die zusätzlichen Kosten für die Anmeldung werden von TEAMCHALLENGE komplett übernommen. Athleten, die mit einer Tageslizenz in Roth beziehungsweise im Kraichgau starten, haben jetzt noch die Möglichkeit, sich an ihre jeweiligen nationalen Verbände zu wenden. Sie erhalten dann ihren Startpass und werden damit ebenfalls als Teilnehmer der EM aufgenommen.

 



Die ETU-Regelung, wonach EM-Teilnehmer ausschließlich im offiziellen Nationaltrikot an den Start gehen dürfen, wurde für 2012 in eine „Kann-Regel“ umgewandelt. Das bedeutet: Auch ohne den Erwerb des Trikots ist die Teilnahme an der EM möglich. Natürlich freuen sich die Landesverbände jedoch, wenn die EM-Teilnehmer in der offiziellen Wettkampfkleidung antreten und somit für ein einheitliches Erscheinungsbild ihrer Nation sorgen.

Die Triathlon-Europameisterschaft wird sowohl in Roth (EM-Langdistanz) als auch im Kraichgau (EM-Halbdistanz) über das größte Teilnehmerfeld verfügen, das jemals bei einer EM an den Start gegangen ist - mit 2.000 (Roth) beziehungsweise 1.500 (Kraichgau) europäischen Startern. (Zum Vergleich: Die Triathlon-Europameisterschaft 2011 in Finnland konnte gerade einmal 200 Teilnehmer generieren). Damit werden die beiden deutschen Wettkämpfe der Challenge-Weltserie ein großartiges Statement für die Bedeutung des Triathlon-Sports in ihrem Heimatland abgeben.

 

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