08.07.2011

Wer da war, rannte: Ein NightRun mit Knalleffekt

Das war mal ein Lauf mit Knalleffekt – der Nightrun zum Auftakt des Challenge Triathlon Festivals im Landkreis war am Donnerstagabend alles Andere als eine gemütliche Feierabend-Joggingrunde. Dies lag aber weniger an den gut elf Kilometern, die alle Läufer und Läuferinnen per pedes zwischen dem Hilpoltsteiner Marktplatz und dem Rother Festplatz hinter sich bringen wollten. Sondern vielmehr an der Tatsache, dass ein Gewitter, dem Windböen voraus gingen und Regenschauer folgten, den Teilnehmern ordentlich Beine machte.

 

Dabei waren so viele wie schon lange nicht mehr an den Start in der „guten Stube“ der Burgstadt gegangen. Rund 200 Hobbyläufer mit ganz unterschiedlichen Ambitionen ließen sich von Bürgermeister Markus Mahl, Challenge-Sprecherin Kathrin Walchshöfer, Moderator Tobias Ködel und Organisator Herbert Thoma, begleitet von fetziger Musik, auf Tour schicken.

 

Das Quartett hatte zuvor erst gar nicht versucht, die Teilnehmer zum Start zu überreden, sondern zeigte mit Blick Richtung wolkenverhangenem Himmel vollstes Verständnis für eventuelle Rückzieher. Aber nix war`s. Wer da war, rannte. Und egal, ob nun – wie für die Schnellsten – das Ziel schon nach einer knappen dreiviertel Stunde in Sicht war, oder deutlich später . Sie hatten am Ende alles gemeinsam: Sie waren nass. Dieses Mal allerdings weniger vom Schwitzen als vom Regen.


 

Rund 200 Läufer und Läuferinnen ließen sich von den dunklen Gewitterwolken nicht einschüchtern, sondern machten sich beim Nightrun joggenderweise von Hilpoltstein nach Roth auf den Weg.
Foto: Claudia Weinig

 


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