08.07.2011

Ein Stück Zukunft für Roth: Neues Challenge-Zieltor feierlich enthüllt

Der Challenge Roth hat ein neues Zieltor. Am Donnerstagabend wurde das fast sechs Meter hohe „Monument für den Triathlon“ vor den Augen der staunenden Athleten aus aller Welt feierlich enthüllt. Generös gestiftet von der Firma guttenberger + partner aus Freystadt und gestaltet von dem Nürnberger Grafiker und Multitalent Timo Reichhart (Designlöwen), bildet das spektakuläre Zieltor ab sofort ganzjährig einen Hot Spot an der Finishline mitten im Rother Stadtgarten und soll auch Touristen augenfällig auf den Stellenwert des Challenge Roth in Stadt und Landkreis Roth hinweisen. Roths triathlon-verrückter Landrat Herbert Eckstein, dessen Behörde die Baugenehmigung für das Monument aus Stahl und Plexiglas im Schnellverfahren erteilt hatte, freute sich beim offiziellen Pressetermin zur Enthüllung sichtlich darüber. „Der Triathlon ist ein Stück Zukunft für uns alle und die Marke Nummer Eins für den ganzen Landkreis“, so Eckstein begeistert. „Das können wir mit diesem Zieltor das ganze Jahr über ausdrücken“. Ebenso freute sich auch Roths neuer Bürgermeister Ralph Edelhäusser, der alles Menschenmögliche für die Verwirklichung des Tores getan hatte, seit Felix Walchshöfer ihn vor rund zehn Wochen am Handy mit dieser Idee überrascht hatte. Als „Hausherr“ des Rother Stadtgartens hatte Edelhäusser dann auch das Vergnügen, die meterhohen schwarzen Stoffbahnen mit einem Zug am Seil zum Fallen zu bringen.

 

Große Freude über das neue Zieltor: Roths Bürgermeister Ralph Edelhäusser, Challenge-Veranstalter Felix Walchshöfer, Sponsor Rudolf Leitner (guttenberger + partner), Landrat Herbert Eckstein und Gestalter Timo Reichhart (v.l.n.r.).

Fotos: Claudia Weinig / Robert Gerner

 

Zuvor hatte Rudolf „Lifti“ Leitner, Geschäftsführer der Firma guttenberger + partner, die das teure, aber auch eindrucksvolle Zieltor gespendet und auch selbst hergestellt hat, noch Einiges über den Produktionsvorgang verraten. Zehn Tage lang dauerte die heiße Produktionsphase des Triathlon-Denkmals, erst in der Nacht zum Mittwoch war es fertig geworden. Ein Stromausfall hatte die Freystädter Firma übers Wochenende lahm gelegt, dennoch wurde das Tor dank Nachtarbeit noch rechtzeitig geliefert und aufgebaut. Der glühende Triathlon-Fans Rudolf Leitner: „Es macht mich stolz, dazu beitragen zu können, dass der Challenge Roth nun ganzjährig im Stadtbild vertreten ist“. Timo Reichhart, der Gestalter des spektakulären Werks, das die Menschen in den Mittelpunkt stellt, fügte an: „Dieses Tor ist ein Symbol für uns alle, jeder Triathlet soll sich darin ein Stück wiederfinden“.

 

Gemeinsam zogen sie Challenge-Veranstalter Felix Walchshöfer auf die Bühne. „So ein Tor findet man nicht in den USA und auch nicht auf Hawaii, das gibt es nur bei uns in Roth“, so Walchshöfer glücklich. Als zu den Klängen der Challenge-Hymne endlich die Stoffbahnen fielen und der Blick auf das Tor frei wurde, gab es wohl niemand im Rother Triathlon-Park, der nicht von der phänomenalen Challenge-Begeisterung gepackt worden wäre.

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