06.07.2011

Motivationsmeile der UNICEF feiert 5-jährigen Geburtstag

Es darf zweimal gefeiert werden: Nicht nur der Challenge feiert Jubiläum, auch das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen UNICEF feiert. Halb so alt wie der Challenge ist die Motivationsmeile, von Ehrenamtlichen des UNICEF-Teams Roth-Schwabach organisiert, die den Ausdauerfrauen- und männern am Tag ihres Wettkampfes den nötigen Motivationsschub gibt. Im Jahre 2007 wurde nach einer Idee des Challenge-Geschäftsführers Felix Walchshöfer die erste Motivationsmeile errichtet. Bereits im ersten Jahr erfreute sich die Meile großer Beliebtheit. Im letzten Jahr war der Run auf die Motivationsbanner so groß, dass das UNICEF-Team schon am Freitagabend die Pforten schließen musste – es gab keine Banner mehr. Dieses Jahr ist der Nachschub gewährleistet. Und so funktioniert das Ganze: Die Schilder/Banner können gegen eine erbetene Spende am UNICEF-Stand (auf der Expo, nahe der Meldestelle) abgeholt werden. Es besteht auch direkt am Stand die Möglichkeit, die Schilder zu gestalten zu beschriften oder zu bemalen. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt, und die Sportlerinnen und Sportler freuen sich über jede Anfeuerung, Durchhalteparole oder sonstige Motivation per Schild von ihren persönlichen Fans. Nach dem individuellen Gestalten dürfen die Schilder dann entweder mitgenommen werden oder sie werden am Stand zur weiteren Verwendung zurückgelassen. Dies bedeutet, dass die Ehrenamtlichen von UNICEF die Banner an einem Holzstab befestigen und anschließend an der Laufstrecke (auf dem Weg zur Lände, etwa bei Kilometer 2 / Rückweg Kilometer 40) aufstellen. Im letzten Jahr betrug die Meile fast einen Kilometer!

 

 

Wer Teil dieser ganz besonderen Motivation werden will, tut doppelt Gutes: Er gibt auch Kindern in Afrika eine Chance auf eine Grundausbildung. Im Millenniumsziel Nummer 2 haben sich die Regierungen dazu verpflichtet, bis 2015 für alle Kinder sicherzustellen, dass sie die Grundschule vollständig abschließen können. Im Jahr 2010 waren von 13 Millionen Kindern erst fünf Millionen erreicht. Viele Familien sind zu arm, um das Schulmaterial für ihre Kinder zu bezahlen. Besonders auf dem Land sind die Schulen oft überfüllt, schlecht ausgestattet oder zu weit entfernt. Es fehlt an qualifizierten Lehrern und die AIDS-Epidemie verschärft die Situation zusätzlich. UNICEF und die Nelson-Mandela-Stiftung haben deshalb die Aktion „Schulen für Afrika“ ins Leben gerufen - mit dem Ziel, in elf afrikanischen Ländern die Grundbildung sicherzustellen. Jeder, der mithilft, gibt den Kindern eine Chance, der Armut zu entkommen!

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