06.05.2011

„Wir werden gefeiert wie Sieger  - ganz selbstverständlich“

Der Challenge Roth feiert in diesem Jahr seinen 10. Geburtstag. Nach einem Start mit vielen Fragezeichen und Ungewissheiten hat sich der  Rother Triathlon zu einer globalen Marke entwickelt. Vor allem dank des Vertrauens etlicher treuer Athleten, die Jahr für Jahr ins Frankenland kommen um zu schwimmen, zu radeln und zu laufen. 15 dieser „Ausdauer-Freaks“ stehen am 10.Juli bereits zum zehnten Mal an der Startlinie und konnten jedes einzelne Challenge Rennen in Roth finishen.

 

Einer dieser ganz treuen „Challenger“ ist Dirk Sauer. Der Notarzt aus Hamburg plant sein ganzes Jahr für den Saisonhöhepunkt in Roth: „Meine Freunde und Kollegen wissen schon: es gibt zwei wichtige Zeiten im Jahr für mich – im Dezember Weihnachten und im Juli der Triathlon in Roth!“ 1994 startete der mittlerweile 45-Jährige zum ersten mal in der Triathlon-Hochburg und ist seit dem fasziniert vom Rother Publikum und der ganz speziellen Atmosphäre. „Es ist schwer die Faszination des Challenge überhaupt in die richtigen Worte zufassen“, erklärt der Dauerstarter und findet schließlich doch ein Beispiel für das typisch Rother-Challenge-Gefühl: „Vor ein paar Jahren standen am Straßenrand zu Beginn der Radstrecke ein paar Kinder, die sangen uns Wettkämpfern immer wieder zu ‚So sehen Sieger aus, schalalala, so sehen Sieger aus…’“. Das hat den Hamburger nicht nur an diesem Tag durch seinen Wettkampf begleitet, sondern führt Sauer auch immer wieder zurück ins Frankenland. „So lange es mir vergönnt ist gesund zu bleiben, werde ich weiter machen. 2013 das 20.Mal in Roth; 2043 das 50.Mal und 2045 will ich die AK 80 gewinnen – Triathlon ist halt mehr als eine Sportart. Es ist eine Lebensart.“

 

 

Für den Challenge in Roth gilt das ganz besonders – findet auch Jubiläumsstarter Reinhard Kruse. „Roth ist für mich immer noch der Inbegriff für ein gelungenes Triathlonwochenende!“ Für den Triathlon-Abteilungsleiter aus Karlstadt geht es aber nicht nur um die sportlichen Leistungen am Raceday, besonders das familiäre „Drumherum“ in Roth hat es ihm angetan. „Messe besuchen, am See Campen, Freiheit genießen, aus dem Alltagstrott ausbrechen und alte Freunde treffen – das sind Dinge, auf die ich mich immer wieder freue.“ Auch die obligatorische Flasche „Rothwein“ am Vorabend und die vier Spiegeleier mit Speck vor dem Schwimmstart gehören für den 59-Jährigen zu einem gelungenen Triathlon-Wochenende in Roth. „Ein gewisser Mythos begleitet den Wettkampf und die Triathleten sind eine eingeschworene Gemeinde – das ist genau das Richtige für mich.“ Gemeinsam mit seinen Vereinskollegen will auch der Karlstädter noch einige Male am Rothsee campen können. „Ich bin jetzt 59 und ich hoffe wirklich noch lange in Roth dabei sein zu dürfen.“

 

 

So viel Treue zum Challenge Roth begeistert auch die Veranstalter des Triathlonfestivals. Daher werden zum 10-Jährigen Jubiläum alle 15 „Dauerstarter“ im Rahmen der Pasta-Party am Freitag vor dem Rennen ausgezeichnet und erhalten ein besonderes Dankeschön.

 

Alle 15 Jubiläums-Challenger:

 

Thomas Geiger, Gerno Semmelroth, Ralf Krumdieck, Hildegard Bergler, Reinhard Kruse, Michael Stoeckmann, Stefan Gunkler, Patricia Pattas, Stefan Schatzmann, Gerhard Bergler, Dirk Sauer, Jürgen Migotsch, Udo Schöneberger, Fritz Buchstaller, Bernd Eichhorn

 

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