15.04.2010

Challenge Roth: Früherer Start und neue Startgruppeneinteilung für entspannteren und faireren Wettkampf

Der Startschuss für den 9. Challenge Roth am 18. Juli fällt in diesem Jahr bereits um 6.00 Uhr - 20 Minuten früher als gewohnt. Zusätzlich werden beim Schwimmstart mehr Startgruppen in neuer Einteilung für eine spürbare Entspannung des Teilnehmerfeldes sorgen. Mit dem Vorziehen des Schwimmstarts der ersten Gruppe auf 6.00 Uhr kehrt TEAMChallenge wieder zur „alten“ Uhrzeit aus den Ironman-Jahren und den Challenge-Anfangszeiten zurück und schafft damit Platz für insgesamt 18 (statt bisher 12) Startgruppen.

In der ersten Startgruppe werden die Top 50 der Männer und die Top 20 der Frauen sowie die Altersklassenathleten über 65 Jahren an den Start gehen. Zehn Minuten später folgen die SUB 9-Athleten (maximal 100 Teilnehmer), auch Gruppe 3 mit den schnellsten AK-Athleten (Start um 6.20 Uhr) wird maximal 100 Personen stark sein. Nach Startgruppe 4 um 6.25 Uhr mit allen Frauen folgt eine 15-minütige Pause, bevor sich in den Startgruppen 5 bis 16 die weiteren Athleten - eingeteilt nach ihrer erwarteten Endzeit –im Fünf-Minuten-Takt in die Fluten des Main-Donau-Kanals stürzen. Nach den Einzelstartern gibt es nochmals einen gut einstündigen Break, erst danach gehen die Staffeln in zwei Gruppen um 8.40 und 8.45 Uhr an den Schwimmstart. Die Einteilung der Startgruppen und die Vergabe der Startnummern erfolgen Mitte Mai.

Durch das Auseinanderziehens der rund 2.800 Einzelstarter und 550 Staffeln auf insgesamt 18 Startgruppen ergeben sich mehrere handfeste Vorteile für die Athleten: Keine Gruppe wird mehr als 200 Starter umfassen. Das Schwimmen im Main-Donau-Kanal gestaltet sich deshalb für den Einzelnen wesentlich ruhiger und relaxter, und auch die Radstrecke wird deutlich weniger anfällig für Gruppenbildung. Ein großes zusätzliches Plus für die Top-Athleten: In der zweiten Radrunde haben sie eine halbe Stunde zeitlichen Abstand zu den Staffel-Radfahrern, was ein faireres Rennen für alle Beteiligten bedeutet.

Der neuen Einteilung vorausgegangen waren die Beobachtungen eines eigens vorher installierten „Expertenrats“ beim Quelle Challenge Roth 2009. So hatten Radprofi Fritz Buchstaller und Feuerwehr-Weltmeister Michi Hofmann ihre Teilnehmer-Erfahrungen mit den Eindrücken verglichen, die Triathlet Thomas Herrmann und Challenge-Veranstalter Felix Walchshöfer als Außenbetrachter gewonnen hatten. Übereinstimmend kam das Triathlon-Quartett zu dem Ergebnis, das nun am 18. Juli für noch mehr Wettkampfqualität und ein faireres Rennen sorgen wird.

Die längstmögliche Finishzeit (Zielschluss) wird um 22.35 Uhr sein. Der Zieleinlauf des Siegers wird nach der neuen „Zeitrechnung“ bereits gegen 13.50 Uhr erwartet.

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