04.10.2010

Ritterschlag für die weltweite Challenge-Serie

Die renommierte Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) hat in ihrer Ausgabe vom 4. Oktober der aufstrebenden Triathlon-Wettkampfserie und ihren „Machern“, der Familie Walchshöfer, ein umfangreiches, bebildertes Porträt gewidmet. Und das nicht etwa im Sport, sondern - im Wirtschaftsteil.

„Die Retter des Rother Triathlons“ betitelt FAZ-Redakteur Rüdiger Köhn die Aufmacher-Geschichte unter der Rubrik „Menschen & Wirtschaft“ auf Seite 14 der hochangesehenen Tageszeitung, die ausgerechnet am Austragungsort des Ironmman Frankfurt erscheint. Vierspaltig und auf einer halben Seite, ergänzt durch ein Bild der Familie Walchshöfer, erzählt der Autor denn auch die gesamte Geschichte des Challenge-Labels von den Anfängen 2001 und schreibt in der Subline „Die Familie Walchshöfer positioniert sich mit Team Challenge gegen den Ironman des Finanzinvestors Providence“.

Vor vier Wochen hatte FAZ-Redakteur Rüdiger Köhn die Walchshöfers in Roth besucht, einen ganzen Tag lang die Orte des Geschehens besichtigt und sich von Alice, Felix und Kathrin Walchshöfer alles über das „Best Old Race“ erzählen lassen. Sachlich, aber mit unverkennbarer Sympathie für das Familienunternehmen formuliert der Autor seine Story, spart auch die damaligen Querelen mit der World Triathon Corporation Corporation (WTC) nicht aus, die 2001 zum Verzicht der Familie Walchshöfer auf das Ironman-Label und die Geburt der Erfolgsmarke Challenge geführt hatten. „Wir mussten bei Null anfangen“, zitiert der Autor Mutter Alice Walchshöfer, fährt dann aber fort: „Die Sorgen sind vorbei. Heute kommt Felix Walchshöfer, 30 Jahre alt und selbst Triathlet, kaum zum Trainieren. Er ist als Geschäftsführer von Team Challenge viel auf Reisen. Inzwischen geht es nicht nur um Roth, sondern um sieben weitere Veranstaltungen unter dem Markennamen Challenge in Barcelona, Kopenhagen, Frankreich, Neuseeland und Österreich. 2011 kommen Fuerteventura und Henley-on-Thames nahe London hinzu.“

Im weiteren Verlauf des Beitrags macht Köhn noch einmal einen Exkurs in die junge Geschichte der Challenge-Weltserie: „Im Jahr 2004 entstand die Idee, in die Welt hinauszugehen. Damit schickte sich Team Challenge an, gegen die WTC anzutreten, die mittlerweile im Besitz der Beteiligungsgesellschaft Providence ist. Ein Familienunternehmen mit 2 Millionen Euro Umsatz kämpft gegen den Erfolg des Finanzinvestors Ironman.“ Und weiter: „Großes hat der Junior vor. Eine Challenge-Weltmeisterschaft schwebt ihm vor, die er in drei bis fünf Jahren anstrebt. Das geht erst, wenn der Challenge in jeden Kontinent vertreten sei, sagt Felix Walchshöfer. Zwischen 20 und 25 Veranstaltungen sollten es dann weltweit sein (…)“.Das Porträt endet mit einem Zitat von Felix Walchshöfer: „‘Verdrängen kann uns keiner mehr‘, sagt der Junior trotzig“

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