15.11.2010

Bestnoten für den Challenge von den Athleten

Die Athleten-Umfrage, die der Student Friedemann Pachla (Salzburg Management Business School) im Zuge seiner Masterarbeit vor und während des diesjährigen Challenge Roth durchgeführt hat, ist ausgewertet. In der Umfrage haben die Athleten der Organisation, den Wettkampfbedingungen und dem Marketing des „Best Old Race“ ein hervorragendes Zeugnis ausgestellt. Für die Veranstalter ist das Ergebnis der Untersuchung nicht zuletzt auch ein großartiger Vertrauensbeweis.

In einer Vorbefragung vom 11. Juni bis 5. Juli 2010 hatte Friedemann Pachla, selbst aktiver Triathlet und Kenner des Challenge Roth, 326 Teilnehmer interviewt, in der Hauptbefragung vom 18. bis 29. Juli nochmals 589 Teilnehmer des diesjährigen Wettkampfs. Mit dem Wettkampf 2010 insgesamt „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“ zeigten sich überwältigende 94 Prozent der befragten Athleten. Die Organisation am Rennwochenende selbst empfanden rund 91 Prozent der Teilnehmer als positiv. Zum Vergleich: Die Teilnehmer des letzten Ironman Roth im Jahre 2001 (die extra befragt wurden) zeigten sich mit dem damaligen Rennen nur zu etwa 70 Prozent zufrieden.

Befragt nach den einzelnen Stationen des Wettkampfs, gaben mehr als 73 Prozent an, mit der (neuen) Laufstrecke zufrieden gewesen zu sein. Die Durchführung des Schwimmwettbewerbs kam auf 81 Prozent Zustimmung, die Radstrecke gar auf 87 Prozent. Ebenso hohe Werte (86 bzw. 87 Prozent) erreichten die beiden Wechselzonen. Am besten konnte der Zielbereich abschneiden, der mit sagenhaften 93 Prozent Zustimmung unter allen Athleten der beliebteste Wettkampfbereich war. Hier dürften sicherlich die Emotionen beim Zieleinlauf und der begeisterte Empfang durch die Zuschauer eine Rolle gespielt haben. „Die Zuschauer beim Challenge Roth sind einmalig“ urteilten übrigens in einer anderen Frage 94 Prozent der Teilnehmer. Dieser Wert wird nur noch von den Helfern übertrumpft: Sage und schreibe 97 Prozent aller Befragten stellten den rund 4.500 freiwilligen Helfern des Challenge Roth ein Spitzenzeugnis aus.

Viel Zustimmung erhielt auch die neue Startgruppeneinteilung beim Schwimmstart. Hier gaben 56 Prozent an, dass sie besser und leichter schwimmen konnten. Weitere 31 Prozent äußerten, durch die Neuregelung habe es weniger Windschattenprobleme gegeben. Nur 8 Prozent der Athleten trauern der alten Regelung nach, und 5 Prozent würden einen Massenstart bevorzugen.


Auch die neue Laufstrecke durch die Rother Innenstadt ist von den Triathleten gut angenommen worden. Als „besser als der alte Streckenverlauf“ beurteilten 71 Prozent den neuen Kurs, 20 Prozent gefallen beide Varianten gleich gut. Lediglich 9 Prozent würden sich eine Rückkehr zur alten Strecke wünschen.

Etwas geringer ist der Grad der Zustimmung bei der Frage nach der Teilnahmegebühr. Immerhin 70 Prozent waren „sehr zufrieden“ oder „zufrieden“ damit. 26 Prozent gaben aber auch an, der Wettkampf „könnte günstiger sein“.

In der Wahl der Medien für die Information der Athleten scheint TEAMChallenge richtig zu liegen: 84 Prozent der Teilnehmer nutzen die Challenge-Homepage, 58 Prozent den regelmäßig verschickten Newsletter (den 75 Prozent der Nutzer richtig gut finden), und schon 29 Prozent sind bei Facebook aktiv. Tendenz steigend: Das erst seit Ende Februar eingerichtete Challenge-Profil auf Facebook hat bereits weit über 5.000 Freunde – und täglich werden es mehr.

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