Rennen in | 12. Juli 2009
 
 
 
 
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Umfrage "Quelle Challenge Roth im Meinungsbild der Triathleten": Hier kommen die Ergebnisse!

Im Hinblick auf die Strecke wird der Klassiker von 36 Prozent der Befragten als "sehr schnelles Rennen" bezeichnet, was sich in der 20-jährigen Geschichte deutlich niederschlägt, denn fast alle Rekordzeiten auf der Langstrecke sind Roth zuzuordnen. Die Begeisterung der Zuschauer hat daran einen großen Anteil, so dass auf die Frage nach den Zuschauern nur zwei Prozent der Befragten mehr Hot Spots wünschen. Fast drei Viertel der Athleten bestätigen die Einmaligkeit des Publikums oder finden die Mischung von ruhigen Passagen und Hot Spots gelungen.

Beim Thema Windschattenfahren bestätigen 12 Prozent Handlungsbedarf, ein Drittel meint, dass dieses Thema für andere vergleichbare Rennen ebenso zutrifft wie für Roth. Auch die Wettkampfrichter bekommen für die Abwicklung im Grunde Bestnoten, denn nur 3,7 Prozent der Teilnehmer bestätigen, dass das DTU-Team nicht durchgreift.

Das Thema Rahmenprogramm und seine Ausweitung lässt knapp 50 Prozent der Befragten ziemlich kalt. Allenfalls der Junior Challenge oder ein MTB-Race ist nach Athletenmeinung vorstellbar. Mit dem Anmelde-Procedere und den Infos über das Rennen sind zwei Drittel der Befragten zufrieden, 27,3 Prozent machen keine Angaben, 1,5 Prozent sehen Verbesserungen. Sponsoren beim QCR werden sich freuen, denn 60,3 Prozent der Teilnehmer interessieren sich für deren Produkte, "wenn was Geeignetes dabei ist".

Die Frage nach dem Preis-Leistungsverhältnis wurde ebenfalls klar beantwortet: Für 45 Prozent der Befragten ist das QCR-Angebot in Ordnung, und 16,5 Prozent messen die Rother Offerte an Ironman-Veranstaltungen, was bedeutet, dass Roth nicht teuerer sein darf. Nur 7,1 Prozent der Teilnehmer würden Leistungskürzungen in Kauf nehmen, um billiger starten zu können, der Rest macht keine Angaben. In Kommentaren zu dieser Frage wird auch die Honorierung der Top-Stars genannt, dementsprechend wird von 59,9 Prozent der Athleten die Meinung geäußert, dass eine Teilnahme von Elite-Triathleten keinen Einfluss auf die Wahl der Teilnahme beim QCR hat ("Ich suche die Herausforderung für mich selbst."). Offensichtlich schwingt bei der Bewertung die Befürchtung mit, dass die Alterklassen-Athleten mit ihren Startgeldern die angeblich hohen Antrittsgelder der Tops finanzieren. Allerdings warnen 20,6 Prozent davor, dass der QCR künftig durch weniger Stars seine mittlerweile gewohnt dramatischen Momente einbüßt. In Kommentaren wird allerdings nicht zwischen deutschen und internationalen Spitzenathleten unterschieden.



Ein ebenso überraschendes Ergebnis brachte die Frage nach der Wichtigkeit von TV-Übertragungen. 33,7 Prozent legen darauf Wert, 37,5 Prozent meinen, dass Fernsehen nicht alles sei, und davon sind 20,6 Prozent der Meinung, dass sowieso nur über Stars berichtet wird. Roth solle eine eigene Internet-Übertragung organisieren, meinen 25,1 Prozent der Befragten, und in Kommentaren wird die geringe und ungünstige Sendezeit des BR im Vergleich zum HR beanstandet. Bei der Bedeutung der Medien zum Thema Triathlon-Berichterstattung ergibt sich ein identisches Bild, denn 33,3 Prozent favorisieren das Fernsehen. Die Online-Dienste, wie beispielsweise 3athlon, interessieren 7,1 Prozent der Sportler, dagegen lesen 28,1, Prozent Zeitungen/Sportzeitschriften, 9,7 Prozent orientieren sich an Berichten in DTU-nahen Medien.

Ein interessantes Bild ergibt die Frage nach der Einbindung des QCR in eine Serie. Exakt ein Drittel der Triathleten wünscht sich ein solches Angebot, und die Kombination unterschiedlicher Distanzen findet 22,5 Prozent Befürworter. Je 17 Prozent lehnen ab oder sehen die Idee leidenschaftslos. In Kommentaren ist sogar von einer Challenge-WM die Rede, vorausgesetzt, es kommen neben Neuseeland und Frankreich noch weitere Partner hinzu.

Dass es den sportlichen Gästen im Fränkischen Seenland gut gefällt, verdeutlichen 66,2 Prozent der Befragten, die sich einen Urlaub oder einen Trainingsaufenthalt vorstellen können. Übrigens übernachten auswärtige Gäste im Schnitt 3,3 Mal und jeder Athlet bringt 2,7 Begleiter mit, das sind bei 4.000 Sportlern insgesamt knapp 15.000 Menschen.

Eine Umfrage bei ausländischen Ausdauerathleten ergab, dass die globale Sicht der großen Triathlon-Events vor allem Hawaii und Roth fokussiert - und zwar mit Abstand. Nach Expertenmeinung ist dies das Ergebnis eines hohen Ausländeranteils, der beim QCR bei über 40 Prozent liegt. In Europa wird weit hinter Roth lediglich noch Nizza genannt.




 
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