Rennen in | 12. Juli 2009
 
 
 
 
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Neuer Nationen-Rekord und Verbesserungen im Rennablauf
beim 7. Quelle Challenge Roth

ROTH. Der Quelle Challenge Roth wird immer internationaler. Bei der siebenten Auflage des "Best Old Race" am 13. Juli im fränkischen Roth werden Starter aus insgesamt 50 Nationen der Erde an den Start gehen. Das ist neuer Rekord - im letzten Jahr waren Athleten aus 44 Ländern nach Roth angereist.

 

Teilnehmerstärkste Nation nach Deutschland ist ein weiteres Mal Frankreich. Aus dem triathlon-begeisterten Nachbarland werden diesmal 390 Athleten in der Triathlon-Hochburg Roth erwartet, gefolgt von Spanien mit 144 Startern. Stark gewachsen ist das britische Feld: Aus England kommen diesmal 137 Teilnehmer - im Vorjahr waren es noch 64 Athleten. Damit stellt das Königreich nunmehr das drittstärkste Triathlon-Team, gefolgt von Italien, das mit 123 Sportlern (Vorjahr 72) ebenfalls einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht hat. Auf Platz fünf und sechs der teilnehmerstärksten Nationen rangieren Österreich (89) und die Schweiz (79 Starter), und erstmals ist auch Israel mit 58 Teilnehmern (Vorjahr 9) unter den zahlenmäßig größten Ländern vertreten. Zum ersten Mal überhaupt in Roth dabei sind diesmal Athleten aus Indien, Guatemala, Französisch Polynesien, Singapur, Taiwan, Rumänien, Bulgarien und dem Libanon. Insgesamt liegt die Zahl der ausländischen Starter in diesem Jahr bei eindrucksvollen 42 Prozent.

Deutlich mehr Wettkampfrichter und neue Startgruppen
Die Teilnehmer des seit Monaten ausgebuchten weltgrößten Langdistanz-Rennens werden am 13. Juli in Roth einen Wettkampf erleben, der nicht nur für seine besondere Atmosphäre, sondern auch für das hohe Niveau der Organisation weltweit einen hervorragenden Ruf hat. Für den 7. Quelle Challenge Roth hat Veranstalter Felix Walchshöfer erneut Verbesserungen und Neuerungen im Ablauf angekündigt. Walchshöfer: "Letztes Jahr hatten wir in Roth ein fast windschattenfreies Rennen und setzen alles daran, dass dies trotz des starken Teilnehmerfeldes auch so bleibt". So wird diesmal die Zahl der Wettkampfrichter an der Laufstrecke sage und schreibe verfünffacht, um Strafen gegen Athleten auszusprechen, die sich von Fahrradfahrern begleiten lassen. Am Kanal werden außerdem Streckenposten im Abstand von 500 Metern begleitende Radfahrer konsequent aus dem Feld holen.

Eine wichtige Verbesserung betrifft auch die Einteilung der Startgruppen. Insgesamt 12 Gruppen - eine mehr als bisher - wird es dieses Jahr geben, um einen noch flüssigeren Rennverlauf zu gewährleisten und Windschattenfahren vorzubeugen. Unverändert bleibt die erste Startgruppe mit den Tops, den SUB9-Startern, sämtlichen Frauen und allen Startern in der Altersgruppe ab 65 Jahre. Aufgelöst wird dagegen die bisherige Startgruppe 2, in der in der Vergangenheit - unabhängig von ihrer Leistung - die Teilnehmer der Deutschen Meisterschaft und der Feuerwehr-Weltmeisterschaft an den Start gingen. Stattdessen werden nun alle Athleten nach ihrer erwarteten Endzeit in Gruppen von 250 Teilnehmern eingeteilt. In Gruppe 11 und 12 starten die Staffel-Teilnehmer. Felix Walchshöfer: "Mir war es besonders wichtig, den Fluss des Rennens weiter zu verbessern. Langsamere Athleten starten nun später, der "Pfropf" innerhalb der bisherigen Startgruppe 2 wird dadurch aufgelöst. Das ist fairer für alle Beteiligten."

Die Startnummern und -gruppen werden ab Anfang der dritten Maiwoche auf der Homepage www.challenge-roth.de veröffentlicht.

 




 
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