Rennen in | 12. Juli 2009
 
 
 
 
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Guy Hemmerlin: "Niederbronn-les-Bains wird ein wichtiges Rennen" 
A. Thomma für tri2b.com

Mai 2008 hatte im elsässischen Niederbronn-les-Bains die Challenge France Premiere. Mit 1.200 Startern war die gelungene Auftaktveranstaltung sofort ausgebucht. Im Interview mit tri2b.com verrät der Organisator Guy Hemmerlin seine Erlebnisse beim Wettkampf und gibt optimistische Ausblicke in die Zukunft. Der erste europäische Ableger der Quelle Challenge Roth möchte sich nicht hinter seinem Mutterrennen oder den von der Konkurrenz der World Triathlon Coorporaton (WTC) veranstalteten Ironmans verstecken.

tri2b.com: Am 25. Mai war die Premiere des Challene France Triathlon. Haben Sie im ersten Jahr eine solche Resonanz mit 1.200 gemeldeten Athleten erwartet?
Guy Hemmerlin (G.H.): Ja, vom ersten Tag an war unser Ziel mehr als 1.000 Starter zu haben. Niederbronn-les-Bains wird im Jahre 2010 eines der wichtigen Rennen auf dieser Distanz in Europa sein.



tri2b.com: Was denken Sie über die Quelle Challenge Roth ?
G.H.: Roth ist das Vorbild und ist das populärste Rennen in der Welt. Die Stimmung, Emotionen und alles ist so groß. Wir versuchen den Geist der Challenge hierher zu transportieren und versuchen eine genauso gute Arbeit wie Roth zu machen. Roth ist ein Denkmal des Triathlonsports. Wir wollten uns nicht mit Roth vergleichen aber schon mit diesem ersten Jahr haben wir unsere eigene Identität, wie uns viele Athleten berichteten.

tri2b.com: Welche Ziele haben Sie für die folgenden Jahre?
G.H.: Wir wollen unter den besten europäischen Rennen auf der Langdistanz sein und die Sportler glücklich machen. Wichtig ist es uns gute Arbeit zu leisten, um den Athleten die Möglichkeit zu bieten einen schönen Tag im Elsass zu verbringen.

tri2b.com: Welche Position möchten Sie in der Reihe der großen europäischen Triathlonevents erreichen?
G.H.: Wir möchten zu den wichtigsten Mitteldistanzrennen in Europa gehören. Niederbronn-les-Bains muss jedem ein Begriff sein und alle Athleten müssen an einem Start hier interessiert sein und immer wiederkommen wollen.

tri2b.com: Wird das Teilnehmerfeld in den nächsten Jahren anwachsen?
G.H.: Nein, Niederbronn-les-Bains wird so bleiben. Wir werden die Anzahl der Teilnehmer nicht steigern, sondern den Athleten mehr bieten. An diesem Rennen teilzunehmen muss eine Ehre sein, nur 1.200 Starter werden jedes Jahr diese Möglichkeit haben und wir werden ihnen ein Rennen auf höchsten Niveau bieten. Diese Triathleten müssen stolz sein hier zu sein und sollen die Chance bekommen bei einem der besten Rennen zu starten.

tri2b.com: Ist die Premiere so verlaufen, wie Sie es erwartet hatten?
G.H.: Ja und nein. Eine Premierenveranstaltung ist nie einfach. 99 Prozent unseres Teams kannten Triathlon nicht, bevor sie das Rennen organisiert haben. Und sie haben wirklich gute Arbeit geleistet. Jetzt müssen viele Details besser werden, um 2009 perfekt zu sein. Wir wissen wo wir gut und wo wir schlecht waren und sie können sich darauf verlassen, dass wir einen Fehler nur einmal machen und kein zweites Mal. Jetzt wartet die ganze Stadt auf das nächste Jahr. Hier ist es nicht mein Triathlon, die Challenge France wird zu gleichen Teilen von allen Bewohnern der Stadt getragen und gefeiert, deshalb ist die Atmosphäre hier so besonders und schön.

tri2b.com: Erzählen Sie uns zum Abschluss noch von ihrem emotionalsten Moment bei der Challenge France.
G.H.: Ich konzentriere mich seit 20 Jahren jeden Tag auf den Triathlonsport. Ich war ein Athlet und jetzt bin ich ein Trainer für Profi- und Altersklassenathleten. Von Anfang an habe ich verstanden, dass wir geboren wurden um anderen Menschen Vergnügen zu bereiten, soweit es in unseren persönlichen Möglichkeiten steht. Zu lächeln und freundlich zu anderen zu sein muss eine Lebenseinstellung sein. Mit diesem Rennen habe ich die Möglichkeit Athleten, Zuschauer und Kinder glücklich zu machen. Seit dem Wettkampf möchten hier viele Kinder Triathlon machen. Wir haben zwei Tage nach dem Rennen mit François Chabaud eine Schule besucht. Für mich war es ein großer Moment zu sehen, wie diese Kinder zusammen mit ihm viel Spaß hatten. Das ist für mich die beste Art und Weise Menschen glücklich zu machen.

 
   
     



 
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