Das letzte Jahr verlief für Bernd
Eichhorn eher durchwachsen: "Nach einer sehr guten Deutschen Meisterschaft in
Kulmbach über die Mitteldistanz folgte ein mäßiger Challenge." In 8:46:31
Stunden erreichte er nur einen 20. Platz. Die Vorbereitung lief wie geplant,
"im Frühjahr schon so gut, dass ich mich wieder richtig auf den Challenge
freue." Kein Wunder, dass sich der gebürtige Rother stärker einschätzt als
2008: "Mein Ziel sind wieder die Top Ten." Auf den Punkt genau will er auf den
Wettkampf vorbereitet sein, dabei mehr auf seine Körpersignale achten, um
"ausgeruhter und mit mehr Power" an den Start gehen zu können.
Schon als Kind
war Bernd Eichhorn als Zuschauer dabei und ist sozusagen mit dem Triathlon
aufgewachsen: "Viele Leute kenne ich, das Heimspiel ist einfach etwas ganz
Besonderes für mich." Bereits zum 14. Mal in Folge geht er heuer an den Start. Eine
Strecke, die er in- und auswendig kennt. Und ein Rennen, das süchtig machen kann:
"Schon jetzt freue ich mich wieder auf die Gänsehaut an den Stimmungsnestern
wie dem Solarer Berg - und auf die Schmerzen nach dem Zieleinlauf. Die gehören
einfach dazu."