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"Angst habe ich nicht vor dem Rennen, aber Respekt"
Die Liebe zum Triathlon wurde ihm vielleicht nicht in die Wiege gelegt, aber sie hat schon sehr früh zu reifen begonnen: Bereits mit acht (!) Jahren bestritt Michael Hofmann seinen ersten Wettkampf in Roth und erreichte als Schüler auf Anhieb den dritten Platz. Seitdem hat er schon zahlreiche Rennen bestritten und in den letzten Jahren auch mehrere Top-Platzierungen auf den Langdistanzen erkämpft. Dem 11. Platz beim Quelle Challenge 2005 folgt in 2006 ein 12. Platz als bester deutscher Triathlet beim Ironman Südafrika.
Zur absoluten Weltspitze zählt der 26-jährige Brandmeister der Berufsfeuerwehr Nürnberg im Wettkampf der weltbesten Firefighter auf der langen Distanz. Hier konnte sich "Michi" zweimal in Folge in Roth den Titel als Weltmeister sichern. Doch in der letzten Saison lernte er auch die Schattenseiten im Sport kennen. Vor der eigenen Haustür reichte es zwar wieder zum Titel als bester Firefighter, doch in der Gesamtwertung nur zu einem für ihn enttäuschenden 24. Platz: "Aus gesundheitlichen Gründen beendete ich die Saison nach dem Challenge, um eine längere Pause für viel Regeneration einzulegen". Nach der Trennung von seinem langjährigen Trainer Bennie Lindberg steuert Hofmann sein Training jetzt selbst, zusammen mit seiner Lebensgefährtin Susanne Buckenlei, die in Roth ebenfalls an den Start geht. Keine Frage, dass der Quelle Challenge für den Lokalmatador erneut der Saisonhöhepunkt ist. Entsprechend hat er sich trotz der enormen Konkurrenz viel vorgenommen: "Ich möchte gerne meine Leistungen der letzten Jahre bestätigen und meine persönliche Bestzeit von 8:28:43 Stunden unterbieten. Angst vor dem Rennen habe ich nicht, aber Respekt".
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