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"Carpe diem - Nutze den Tag!"
Ihren ersten Triathlon über die Langdistanz lief die Ungarin Erika Csomor vor fünf Jahren in Roth. Prompt landete sie auf dem Siegertreppchen: "Ich habe das damals sehr genossen. Alles war so besonders - die Aufmerksamkeit vom Publikum und natürlich das Gefühl, als Zweite vor all den großartigen Athletinnen ins Ziel zu kommen." Im letzten Jahr verpasste sie den Sprung aufs Podium und lief mit einer Gesamtzeit von 9:27:47 als vierte Athletin ins Ziel. Schnell zählte die sympathische Ungarin zur Weltspitze im Triathlon, etwas länger schon greift sie im kürzeren Wettbewerb, dem Duathlon, beständig nach der Krone.
Vor 14 Jahren hat sie mit den ersten Rennen auf der Langdistanz begonnen und will auch zukünftig zweigleisig fahren. Erfolgen wie Rückschlägen in ihrer Karriere sieht sie mittlerweile gelassener entgegen: "Carpe diem - Nutze den Tag!" ist zu ihrem Lebensmotto geworden, ohne "der Vergangenheit nachzuhängen oder immer wieder nur von der Zukunft zu träumen." Einen Wunsch für den Quelle Challenge hat die 1,70 Meter große und 54 Kilo leichte Athletin aber dennoch: "Ich liebe das Gefühl, in Roth wieder am Start zu sein, möchte meine Bestzeit natürlich unterbieten und hoffe, dass es diesmal wieder für eine Platzierung unter den ersten drei reichen wird."
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