Rennen in | 18. Juli 2010
 
 
 
 
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  24.06.2007: Superstar Chris McCormack finisht beim Quelle Challenge Roth in neuer persönlicher Bestzeit

 



Der Australier Chris McCormack ist beim 6. Quelle Challenge Roth nur knapp an der Weltbestzeit vorbeigeschrammt, konnte das Rennen aber in neuer persönlicher Bestzeit von 7:54:23 Stunden finishen – über drei Minuten schneller als in seinem Rekordjahr 2004 und in der drittschnellsten Zeit, die es in zwanzig Jahren Triathlon in Roth je gegeben hat. Lange Zeit hatte es so ausgesehen, als könnte der nun viermalige Sieger von Roth die seit zehn Jahren bestehende Weltbestzeit des Belgiers Luc van Lierde toppen. Am Ende reichten die Kräfte zu diesem Kunststück nicht ganz, trotzdem wurde der Triathlet des Jahres 2006 und Rother Publikumsliebling von der Menschenmenge im Rother Stadion frenetisch bejubelt. Mit seinem vierten Sieg in Roth ist „Macca“ jetzt endgültig in den Olymp der größten „Helden von Roth“ aufgestiegen und geht in die Geschichte des weltgrößten Langdistanz-Triathlons ein.

Zweiter wurde mit 8:06:06 Stunden der Spanier Eneko Llanos, der vor fünf Wochen erst den Ironman Lanzarote gewonnen hatte. Auf Rang drei finishte mit 8:09:18 Stunden völlig überraschend der 25-jährige Australier Pete Jacobs, der mit seinem allerersten Auftritt in Roth gleich auf dem Treppchen landete und gleichzeitig den bislang größten Erfolg seiner Karriere feiern konnte.


Macca empfängt Roth-Neuling Pete Jacobs im Ziel.

Über weite Strecken hatte Roth-Heimkehrer Thomas Hellriegel gemeinsam mit McCormack das Rennen angeführt, beim Wechsel vom Rad zum Laufen musste das deutsche Triathlon-Urgestein seinem schärfsten Konkurrenten den Vortritt lassen. McCormack, der ganz offensichtlich seinen perfekten Tag erwischt hatte, konnte den Vorsprung stetig ausbauen und am Ende alle anderen weit hinter sich lassen. Für Hellriegel reichte es schließlich zu einem respektablen vierten Platz mit einer Zeit von 8:10:33 Stunden.


Die Helden sind müde: Pete Jacobs, Eneko Llanos und Chris McCormack kurz nach dem Ziel-einlauf.                                                                                                                    Fotos: Gerner/Weinig

 

 

 
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